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Forum St. Ursula

Das nächste Forum St. Ursula

Gemeindeleitung im Team - Wie kann das gehen?
Impulse und Erfahrungsberichte in der Diskussion


Dienstag, 13.September.2016

Offener Beginn ab 19.45 Uhr in der Kirche St. Aureus und Justina:
Ankommen, sich einstellen, still werden
20 Uhr im Gemeindezentrum St.Aureus und Justina: Beginn der Diskussion

Die katholische Kirche in Deutschland befindet sich aktuell in einem umfassenden Wandlungsprozess. Unter dem Stichwort der "lokalen Kirchenentwicklung" kommt es zu vielfältigen Entwicklungen, die eine stärkere Beteiligung aller Gläubigen zum Ziel hat. Es ist eine Zeit des Aufbruchs und der Gestaltung, die das Erscheinungsbild von Pfarreien und Gemeinden für die nächste Zukunft prägen wird. So werden zur Zeit auch in einer wachsenden Zahl von Gemeinden in Deutschland, Österreich und der Schweiz Leitungsteams eingesetzt, um Ortsgemeinden zu leiten. Getaufte und gefirmte Gemeindemitglieder übernehmen aufgrund ihrer Taufwürde und ihren gottgeschenkten Begabungen so einen wichtigen Dienst für die Gemeinde. Diese Praxis hat sich in einigen Diözesen Frankreichs (etwa in Poitiers) bereits seit einigen Jahrzehnten bewährt und wird nun auch zu einer wichtigen Option im Spektrum der lokalen Kirchenentwicklung im deutschen Sprachgebiet.

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Forum St. Ursula: Pfarrei entwickeln Kirche zum Mitreden

Woher kommt die Idee?
• Im Kontext der Pfarreiwerdung entstand die Idee einer Denk-/Diskussionsrunde. Es braucht eine Möglichkeit, einen Ort, die weiterführenden Fragen in die öffentliche Auseinandersetzung der Pfarrei St. Ursula in Oberursel und Steinbach zu bringen.
• Nach dem Erscheinen (und Lesen) des Buches über die Pfarreiwerdung „Pfarrei XXL – Monster oder Werk des Heiligen Geistes“, das im Frühjahr 2012 im Echter Verlag“ erschienen ist, wurde von einigen Ehrenamtlichen der Pfarrei ein Interesse angemeldet, Inhalte desselben auch mit den Autoren diskutieren zu können. Damit war der Inhalt für die Startveranstaltung gefunden.


Das Ziel!
Ehrenamtliche und Hauptamtliche diskutieren und gestalten gemeinsam

Eine der Querschnittsfragen der Zukunft bzw. eine Herausforderung in der Entwicklung zu einer zeitgemäßen Kirche ist das Zueinander von Haupt- und Ehrenamt. Daher das Plädoyer für ein Dialogforum, in dem Ehren- und Hauptamtliche miteinander diskutieren und nicht das Nach- und Weiterdenken (allein) in getrennten Zirkeln zu betreiben. Beim Reden soll es aber nicht bleiben: Gute Gedanken sollen zu gutem Handeln werden.


Die Form!
Offen und Kontinuierlich

Das Forum St. Ursula soll kein geschlossener Zirkel sein. Jede Veranstaltung ist öffentlich. Es wird jeweils neu und allgemein dazu eingeladen. Wer möchte, kann kommen und darf mitreden. Darüber hinaus können Personen gezielt angesprochen und eingeladen werden, die zu besonderen Gesprächspunkten wertvolle Impulse aus ihrer beruflichen Praxis oder ihrer allgemeinen Erfahrung beisteuern können.
Gleichzeitig wird eine Kontinuität angestrebt. Durch eine Gruppe von Verantwortlichen (ehrenamtlich wie hauptamtlich) sollen die Zusammenhänge zu vorhergehenden Diskussionsrunden/Fragestellungen hergestellt werden. Diese Gruppe ist offen. Wer Interesse hat, das Forum mit zu gestalten, ggf. auch nur ein Forum zu einem bestimmten Thema zu organisieren, ist sehr dazu eingeladen.
Idealerweise finden sich Menschen, die an der Weiterentwicklung der Fragestellungen interessiert sind und öfter kommen.
Das Forum soll durch eine profilierte Moderatorin / einen profilierten Moderator, der nicht Teil des Prozesses ist, begleitet werden. Die bisherigen Foren wurden von Dr. Barbara Tambour, Redakteurin der unabhängig-christlichen Zeitschrift „Publik-Forum“ moderiert.


Die Details!
Hören und Reden: Raum, Zeit, Methode

Geeignete Orte für die Foren sind diejenigen, an denen Kirche und Tagungsraum eng beieinander liegen.

19.45 Uhr Offener Beginn in der Kirche. Stille, meditative Musik, ein passender Text. Es geht darum, anzukommen, innerlich still zu werden, um sich für das Hören zu disponieren.

20.00 Uhr Diskussionsbeginn

Mit Varianten sind die Diskussionsrunden bislang von der Fishbowl-Methode geprägt. Hierbei gibt es einen Innenkreis, in dem diskutiert wird. Der Außenkreis hört zu. Im Innenkreis sitzen die Vorbereiteten / Eingeladenen / ModeratorIn. Freie Plätze laden dazu ein, dass Menschen aus dem Außenkreis in den Innenkreis wechseln und sich in die Diskussion einschalten.


Variante!
Forum on tour

Perspektivisch sollen - je nach Thema - auch andere Orte in Oberursel und Steinbach angefragt werden, um dort zu Gast zu sein.
Warum nicht auch mal ein Diskussionforum in der Seniorenresidenz veranstalten? Oder vielleicht wäre auch ein Diskussionsforum im Rathaus denkbar?


Erwartungen!
• Kreativität: mehrere Köpfe denken besser!
• Partizipation: Das Format will damit ernst machen, dass es ein gemeinsames Nachdenken und Entwickeln der Pfarrei St. Ursula gibt. Nicht nur Experten machen sich Gedanken und legen dann zur Abstimmung vor, sondern es entsteht ein Prozess aktiver und transparenter Partizipation.
• Aneignung: Was man sich selbst denkend zu Eigen gemacht hat, hat einen höheren Stellenwert und ist für das eigene Tun auch nachhaltiger.
• Öffentlichkeit: Das Format hat Chancen, auch in der nichtkirchlichen Öffentlichkeit wahrgenommen und bedacht zu werden.


24. Juni 2015: Dreieinhalb Jahre XXL – Geht es gut, geht es besser? Und wer macht mit?

Um diese Fragen ging es beim Forum St. Ursula am 24.06.2015, im Foyer des neuen Gemeindezentrums St. Bonifatius in Steinbach.

Pastoralreferentin Susanne Degen führte die mehr als 50 Besucher durch die zwei Stunden, in gewohnter Weise mit Einstimmung in der Kirche, Anfangsrunde und dann Diskussion nach der Fishbowl-Methode: im Innenkreis wird diskutiert, im Aussenkreis wird zugehört. Und jeder wechselt von innen nach außen und hört und spricht.

Die große Pfarrei, die als Zusammenschluss von acht Gemeinden vor 3.5 Jahren unter Leitung von Pfarrer Unfried mit seinem Pastoralteam sich zusammen gefunden hat, sie ist was Besonderes. Vorreiter im Bistum, im Buch Pfarrei XXL festgehalten. Da hätte vieles schief gehen können, hätten Gräben entstehen können. ...
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14. Juli 2014: Forum St. Ursula zu Gast im Alfred-Delp-Haus

Was wünscht Ihr voneinander?
Das Alfred-Delp-Haus liegt in einem ruhigen Mischgebiet der Stadt Oberursel mit Wohnhäusern und Gewerbeansiedlung. In dorfähnlicher Anordnung befinden sich auf einem rund 10.000 qm großen Grundstück fünf Wohnhäuser für erwachsene Menschen mit Beeinträchtigungen. In der Veranstaltungsserie „Forum St. Ursula“ geht es in der Pfarrei St. Ursula Oberursel um die Entwicklung der katholischen Kirche vor Ort, um Beteiligung für alle Interessierten an diesem Prozess....
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7. Mai 2014: Kirche der Beteiligung – Was ist das und wie geht das?

Erfahrungen aus den Kirchen Indiens und der Philippinen
Kundschafter schwärmen aus und kommen begeistert zurück: Was lernen wir für unsere Pfarrei St. Ursula von Reisen nach Indien und auf die Philippinen?

Kleine christliche Gemeinschaften und eine Kirche der Beteiligung, das sind einige der Stichworte, die uns in St. Ursula unter dem Stichwort „Kirche in Entwicklung“ schon seit einiger Zeit beschäftigen. Wie soll das in Oberursel/Steinbach Wirklichkeit werden? Das war das Thema des Forums St. Ursula am 7.05.2014 in St. Aureus und Justina. ...
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17. Februar 2014:„Ehrenamtliche Gemeindeleitung – Geht das überhaupt?“

Forum 17.02.2014
Die Kirche befindet sich im Umbruch. Alte Rahmenbedingungen ändern sich. Hatte vor einigen Jahrzehnten jede Pfarrei noch einen eigenen Pfarrer, so werden nun Gemeinden zusammengelegt oder von hauptamtlichen Bezugspersonen begleitet. Es ist absehbar, dass es auf Dauer nicht mehr ausreichend hauptamtliche pastorale Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen für diese Aufgabe geben wird. ...
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Information zum Download

Plakat Forum St. Ursula 68.8 KB

Kontakt zum Thema

Susanne Degen

Telefon: 06171 97980-31
Telefax: 06171 97980-46
Handy: 0174 3145166

Letzte Änderung am 01.10.2016 - 17:49 Uhr von Knut Schröter