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Weltkirchliche Lebendigkeit

Projektgruppe „Weltkirchliche Lebendigkeit“ Oberursel und Steinbach nimmt Arbeit auf

„Werdet nicht müde, für eine gerechtere und solidarischere Welt zu arbeiten.“ (Papst Franziskus)

Zu Beginn des Jahres 2014 haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Pfarreiausschüsse Mission-Entwicklung-Frieden und Schöpfungsbewahrung ein Projektteam gegründet, das unter dem Titel „Weltkirchliche Lebendigkeit in St. Ursula, Oberursel/Steinbach“ in einem zweijährigen Projekt neue Wege finden will, zu mehr Gerechtigkeit für die vielen benachteiligten Menschen auf der Erde beizutragen.
Wir haben uns zunächst bewusst gemacht, dass jede/r von uns in seiner Lebensführung, d.h. in den täglichen Entscheidungen (Kaufverhalten, Ernährungsverhalten, allgemeines Konsumverhalten) maßgeblich den Hunger in der Welt mit beeinflusst.
So haben wir in der ersten Arbeitsphase im Erkundungsauftrag vier Ziele formuliert, die in der bis Ostern 2016 laufenden Aktion in Oberursel und Steinbach erreicht werden sollen:

1. Wir schärfen das Bewusstsein für globale Zusammenhänge und setzen uns für Gerechtigkeit und Menschenwürde ein.

2. Wir sind in der Öffentlichkeit über lokale Medien präsent und mit einem Logo erkennbar.

3. Wir vernetzen uns mit anderen Initiativen in Oberursel und Steinbach.

4. Wir sprechen alle Generationen an.

In einem nächsten Schritt sollen vorhandene Aktivitäten im kirchlichen und nicht-kirchlichen Bereich erfasst und zusammenstellend kontinuierlich veröffentlicht werden. In Oberursel und Steinbach existieren bereits viele gut arbeitende Unterstützungsprojekte im Bereich globaler Gerechtigkeit. Wir möchten die Zusammenarbeit dieser kirchlichen Gruppen untereinander und mit dem Eine-Welt-Verein Oberursel (mit dem Weltladen in der Unteren Hainstraße) unterstützen und verbessern.
Wenn Sie Interesse an der Mitarbeit oder Anregungen haben, wenden Sie sich sehr gerne an Hans-Jürgen Gorißen, Vors. des Ausschusses Mission-Entwicklung Frieden oder an Ruth Funk, Vors. des Ausschusses Schöpfungsbewahrung.

Oikocredit - Geldanlage mit sozialer Wirkung

Viele Menschen wollen die Verantwortung für ihr Geld nicht am Bankschalter abgeben. Sie legen ethische Maßstäbe an ihre Geldanlage an und möchten, dass ihr Geld etwas Sinnvolles bewirkt. Ihr Geld soll positiv in der Welt wirken, anstatt in spekulative Finanzgeschäfte oder sozial unverträgliche Industrien zu fließen. Diesen Menschen bietet Oikocredit eine alternative Geldanlage mit besonderem Profil.

Was ist das besondere an Oikocredit?
• Oikocredit verfolgt mit seiner Arbeit klare Ziele: Entwicklung fördern, Armut bekämpfen. und Ressourcen, Wohlstand und Macht gerecht verteilen.
• Oikocredit finanziert sozial orientierte Unternehmen und Organisationen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Engagement erfolgt dort, wo Investitionen dringend benötigt werden, aber vielen Kreditgebern die Renditen zu niedrig oder der Aufwand zu hoch erscheint.
• Die Partnerorganisationen werden sorgfältig nach wirtschaftlichen, sozialern und ökologischen Kriterien ausgesucht. Sie werden nicht nur mit Finanzierungen unterstützt, sondern durch einheimische Fachleute betreut und beraten.
• Oikocredit und den fairen Handel verbindet eine langjährige Partnerschaft auf der Grundlage gemeinsamer Werte und Ziele. Erzeugerorganisationen und Fairhandels-Importeure werden untertstütrzt, denn sie bieten benachteiligten Menschen eine wirtschaftliche Chance und zeigen eine Alernative zu ungerechten Welthandelsstrukturen auf.
• Als internationale Genossenschaft ist Oikocredit demokratisch organisiert und den genossenschaftlichen Prinzipien Transparenz, Mitbestimmung und Solidarität verpflichtet.
• Seit 1975 zeigt Oikocredit, das wirtschaftliches Handeln und soziale Verantwortung kein Gegensatz sein müssen. Das unterscheidet eine Geldanlage bei Oikocredit wesentlich von konventionellen Investments.

Weitere Informationen zu Oikocredit inclusive von einigen Finanzierungsbeispielen finden Sie hier in der Präsentation und auf der Homepage von Oikocredit.

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Hans-Jürgen Gorißen

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Kleidungsaktion "Cool aber tödlich" 271.8 KB
Letzte Änderung am 07.04.2015 - 23:29 Uhr von Ottmar Görge