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Renovierung Liebfrauenkirche

Die Außenarbeiten sind abgeschlossen. Die Fugen der Klinker wurden verfüllt und die Risse im Beton sind geschlossen worden. Anschließend bekam die Betonfassade einen Anstrich in der Originalfarbe. Das Dach ist neu gedeckt und endlich wieder dicht. Die Blitzschutzanlage ist im Zuge der Dachdeckerarbeiten ebenfalls neu gebaut worden. Insgesamt kann die Außensanierung als sehr gelungen bezeichnet werden.
Im Januar wurde mit den vorbereitenden Arbeiten für die Innensanierung begonnen. Die Bänke wurden ausgeräumt und in 3 großen Containern vor der Kirche gelagert, die Wandteppiche sind abgehängt und einer Reinigungsfirma übergeben. Die nicht transportablen Einrichtungen wie Altar, Ambo, Tabernakel und der Fußboden sind durch USB-Platten geschützt. Eine besondere Herausforderung war die staubdichte Einhausung unserer wertvollen Orgel. Die erforderliche Gerüstkonstruktion ist beeindruckend.
Die farbigen Kunstfenster sind von einer Fachfirma ausgebaut worden und werden präventiv und substanzerhaltend restauriert. Die bisherige Befestigung konnte die Last der Fenster nicht mehr tragen, so dass es zu sehr unschönen Spannungsrissen im Glas gekommen ist. Daher ist der ziemlich aufwändige Einbau einer neuen Halterung erforderlich. Durch die thermische Entkopplung von Schutz- und Kunstglas wird sichergestellt, dass künftig nicht vermeidbares Kondensat vom Kunstglas ferngehalten wird.
Seit Pfingsten werden alle Mauerfugen aufgeschnitten, um anschließend wieder stabil verfugt zu werden. Im Anschluss sollen die Klinker mit Trockenschnee gereinigt werden. Wir haben dem Wunsch des Landesamts für Denkmalpflege entsprochen im Bereich des Tabernakels und der Maria die Originalverfugung zu erhalten, um den Alterungsprozess, den es in jedem Gebäude gibt, zu dokumentieren. Der Beton wird ebenfalls saniert und mit Wasserdampf gereinigt, so dass die Kirche nach Abschluss der Arbeiten wieder ein helleres und freundlicheres Aussehen haben sollte. Im Moment liegen die Arbeiten gut im Plan, so dass mit einem „Wiedereinzug“ der Gemeinde vor Weihnachten gerechnet werden kann.
Wir werden regelmäßig berichten, wie es mit der Sanierung weitergeht und freuen uns jederzeit über Spenden an den Förderkreis Liebfrauen e.V. (IBAN: DE87 5125 0000 0007 1055 68). Falls erforderlich, stellen wir gerne Spendenquittungen aus, wenn die Anschrift angegeben ist.
Letzte Änderung am 15.07.2019 - 22:48 Uhr von Ottmar Görge