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Senioren 1993

Jahresrückblick 2002

Auch im Jahr 2002 haben wir wieder versucht, im Rahmen unserer Veranstaltungen unserem Anspruch in religiöser, kultureller und gesellschaftlicher Hinsicht gerecht zu werden. So hat u.a. Herr Pfarrer Norbert Stähler über neues Klosterleben in den neuen Bundesländern berichtet. Er zeigte dies am Beispiel Helfta - wo die Heilige Gertrud lebte und vor 700 Jahren verstarb - anschaulich anhand eines Videos auf. Zuvor hatten wir den Gottesdienst besucht, in dem besonders der Lebenden und Verstorbenen aus unserem Kreis gedacht wurde.
Wanderungen und stärkende Einkehr sind gute Möglichkeiten sich auszutauschen und einander noch besser kennen zu lernen. Ob im Taunus oder auf dem Glauberg bei Picknick und Grillen in oder an einer urigen Wanderhütte, es waren jedesmal schöne Erlebnisse, insbesondere wenn (und dass) der Wettergott uns gut gesonnen war. Wir hatten uns in der Schirn in Frankfurt über das "Rätsel der Kelten" und den "Fürsten von Glauberg" informiert. An Pfingsten 2002 wurde der archäologische Tafelrundweg auf dem Glauberg eröffnet, den wir dann im Juli besuchten. Herr Reusch führte die Gruppe in gewohnt kompetenter Weise und gab uns von seinem Wissensschatz vieles mit auf den Weg. Familie Reusch steuerte außerdem am Nachmittag einen (fast verhinderten) Kuchen bei, wofür sie die Gruppe mit einem speziell für sie umgetexteten Lied begrüßte.

Im Mai stand das Elfenbeinmuseum in Erbach im Odenwald und die Einhard-Basilika in Michelstadt-Steinbach auf dem Programm.

Ein Höhepunkt war zweifellos die 4 Tage-Fahrt nach Trier und Nittel an der Obermosel. Auf der Hinfahrt besuchten wir u.a. das romantische Städtchen Beilstein mit dem ehemaligen Karmelitenkloster und dem Klosterrestaurant sowie das St. Nikolaus Hospital / Cusanusstift in Bernkastel-Kues.
Unser Hauptziel war die älteste deutsche Bischofsstadt Trier. Sowohl beim römischen Trier als auch tags darauf beim christlichen Trier hatten wir eine hervorragende und begeisternde Führerin. Unvergessen bleibt die Schiffahrt nach Pfalzel mit dem Mittagessen in einer gotischen Kapelle. Auf der Heimfahrt erwischte uns dann ein Gewitterregen. Obwohl wir alle völlig durchnässt waren, hatte niemand eine Erkältung mit nach Hause gebracht.

Bald darauf sahen wir uns beim Kerbefrühschoppen oder im Seniorenkonzert wieder.

Am Buß-und Bettag stand "Oekumenisches Miteinander" auf dem Programm. War Martin Luther eine schlechter Katholik oder guter Reformator? Herr Pfarrer Schmidt-Weiler führte uns durch das Spannungsfeld der Meinungen und Auffassungen. Traditionell klingt unser Jahresprogramm mit einer besinnlichen Adventfeier aus.

Im kommenden Jahr besteht der Seniorenkreis 10 Jahre. Wir planen eine 5 Tage-Fahrt nach Ellwangen und möchten uns Zeit gönnen für unsere Aktivitäten. Wir wollen die Tage mit Meditationen anreichern und miteinander Gespräche führen. Im Bildungshaus Schönenberg gibt es u.a. auch eine gemütliche Weinstube im Gewölbekeller, in dem wir die Tage ausklingen lassen können.

Karl Bill

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NN

Letzte Änderung am 09.07.2013 - 21:49 Uhr von Daniel Henning