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Hedwistaner unterhalten d´haam im Hedwigsheim

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St. Hedwig - 25.02.2017
Über 4 Stunden beste Faschings-Unterhaltung unter dem Motto „D`haam is d`haam“, so besangen es zum Schluss einer gelungenen Sitzung die „Trumps von Hedwistan“ Stefan Strobel und Matthias Decker. Und so war auch das Hedwigsheim eine „gude Stub“ - gestaltet vom für viele Jahre hervorragende Dienste als Chefdekorateur und Mitorganisator mit der Goldenen Flamme geehrten Vizepräsident Heijo Reinl.
Pfarrer und Hausherr von St. Hedwig Andreas Unfried eröffnete als gallischer Seher die Büttenreden und hatte hierbei schon die Vision, dass es eine fröhliche Veranstaltung wird. Dazu trug sein Spektrum an globalen und lokalen Prophezeiungen bereits bei. Die Vision bestätigten dann die smarten Drei, Matthias Decker erstmalig mit seinen Töchtern Ida (10) und Liv (12). Dass Kommunikation mit und über Smartphones sehr lustig sein kann und welche Probleme tibetanische Büttenreden-Apps verursachen können: Souverän blockten die Kinder die Messages des Vaters, lieferten hierbei ein bejubeltes Debut und auch erstmalig ein Hedwistaner-Selfie mit Publikum.
Nach einem Jahr Gastspiel im Vereinsheim des Frohsinns wechselten sich Tanz-, Gesangs- und Wortbeiträge ab, so dass auch dem Technik-Team der Familie Kegler nicht langweilig wurde. Der souveräne Sitzungspräsident Oliver Pollmeier begrüßte Kathrin Heinzerling, das Tanzmariechen des BCV, die Tanzgarde der 1.Frankfurter Karnevalsgesellschaft sowie die „Bewegten Männer“ aus St.Aureus und Justina in Bommersheim. Von dort stammen auch Christina Goerge und Regina Dötsch, die als Frau Bommers und Frau Heim von ihrem Alltag mit ihren Ehemänner und der mitleidigen Fütterung von Frutariern mit vom Baum fallenden Frikadellen pointiert berichteten.
Und auch die Pfarrerin der Heilig Geist-Gemeinde Cornelia Synek und Bürgermeister Hans-Georg Brum (siehe Foto) hatten als „schwarze“ Donna Camilla und „roter“ Pepone den südöstlichen Stadtteil im Blick. So wurde natürlich die Mutter Theresa-Straße zum Thema der Sitzung im Pfarrsaal von St. Hedwig. Das Spektrum der Beiträge aus unterschiedlichen Oberurseler Pfarreien rundete „Uschi (Odenweller) vom Chor“ ab, die das Publikum im gefüllten Saal getreu dem Motto „Ich singe Alt, Sopran kann jeder“ mitsingen ließ. In ähnlicher Tonlage begleitete Bettina Koob ihren Auftritt mit der Steirischen Harmonika und lieferte mit „Helau Helau Helau – die Worscht aus Fleisch kaa Gräte hat“ wohl einen neuen Evergreen der grundsympathischen und hausgemachten Hedwistaner-Art Fasching zu feiern. Willi Mannheim als Trompeter von Hedwistan hatte sein Instrument zwar dabei, besann sich jedoch auf die Kunst der geschliffenen politischen Wortakrobatik und holte Oettinger und Stoiber als Überraschungs-Kandidaten für die Wahl aus der Versenkung.
In die Lüfte und auf einen Flug in den Urlaub ging es hingegen bei Patricia und Christine Paul, die auch als langjährige Redner geehrt wurden. Und so landeten die Hedwistaner zum Schluss beim musikalischen Höhepunkt von Decker und Strobel. Brexit („Liebeskummer lohnt sich nicht, May Theresa), Reformation à la Nena (95 Luthertweets), SPD („Ein bißchen Schulz muss sein“) besangen sie gemeinsam mit den Pinocio`s, die danach noch musikalisch weiter unterhielten.
Matthias Decker