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5. Ökumenischer Bikergottesdienst in St. Hedwig am 30.04.2017

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Die letzte Kirche vor dem Feldberg unter dem Motto: „Christliche Freiheit“!
Auf der Hohemarkstraße und den Umgehungsstraßen brausen wieder in den warmen Monaten verstärkt Motorradfahrer Richtung Feldberg und Hintertaunus. Das war ein guter Grund, den Saisonstart zum Anlass zu nehmen für einen besonderen ökum. Gottesdienst am 30.04.17 um 10.00 Uhr auf dem Kirchenvorplatz der St. Hedwigskirche, Eisenhammerweg 10, die letzte Kirche vor dem Feldberg. In diesen Jahren kamen so viele wie noch nie von nah und fern bei Sonne und blauem Himmel, denn mit Beistand von „oben“ fährt sich‘s besser. Sie kamen und wollten singen und beten und ihre blitzsauberen und rassigen Maschinen segnen lassen. 39 Motorräder (und auch etliche Fahrräder), in Reihe aufgestellt, waren eine beeindruckende Kulisse. Die Motorradhelme wurden in Kreuzform vor dem Kircheneingang ausgelegt. Der Bürgermeister Hans-Georg Brum ließ es sich nicht nehmen, einige Grußworte an die Anwesenden zu richten. Ebenso gab sich die Brunnenkönigin Ann-Karthrin I. und ihr Brunnenmeister Rainer die Ehre und grüßten die Biker. Der Gottesdienstbeauftragter Norbert Radgen betonte , die Freiheit des Fahrens zu genießen, aber dabei die Verantwortung und die Rücksichtnahme nicht zu vergessen und der Situation entsprechend angemessen zu fahren. Trotz aller weltlichen Dinge wurde immer wieder der Bogen zu Gott gespannt. Pfarrerin Cornelia Synek hielt die Predigt und betonte, dass das Fahren und die Geschwindigkeit auch große Gefahren in sich bergen. Damit alle beim Fahrspaß gesund bleiben mögen, erteilten die Zelebranten ihren Segen für ein unfallfreies Motorrad-Jahr und besprengten die Helme, damit sie die Biker gut behüten mögen, mit Weihwasser ebenso die Anwesenden. Es wurde viel an diesem Morgen gesungen. Die Ober-Erlenbacher Band St. Martin begleitete die Sänger musikalisch. Auch die vorgetragenen Fürbitten hatten nur ein Ziel, gesund aus dem Bikerjahr 2017 wieder herauszukommen. Frau Ricken-Bollinger dankte im Namen des Ortsausschusses St. Hedwig allen, die gekommen sind und vor allem Frau Quirin und ihr Vorbereitungsteam und allen Helfern für das gelungene Fest. Danach wurden an alle Biker das Christopherusbild und ein Aufkleber für die Maschinen mit dem Zeichen des Fisches ausgeteilt. Zum Schluss beteten die Biker zusammen mit Synek und Radgen das „Vater unser…“. Bevor sich die Motorräder in Bewegung setzten, steuerten sie den Getränkestand mit Kaffee, Tee, Wasser und selbstgebackenen Kuchen an und ließen sich die von philippinischen Frauen frischgebackenen Frühlingsrollen schmecken. Und die Biker aus verschiedenen Regionen hatten sich viel zu erzählen. Sie alle wollen nächstes Jahr wiederkommen, denn die familiäre Atmosphäre hebt sich wohltuend von ähnlichen unpersönlichen Großveranstaltungen ab.