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“Meine Heimat erlebt die schlimmste Flut seit hundert Jahren”

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Der südwest-indische Bundesstaat Kerala ist in den letzten Wochen seit Anfang August von heftigen Monsun-Regenfällen und Erdrutschen heimgesucht worden. Wie die Medien auch in Deutschland berichtet haben, erlebten die meisten Orte in 13 der 14 Hauptbezirke die schlimmste Flut seit hundert Jahren.cDort harrten die Menschen 4 bis 7 Tage in ihren Häusern oder auf Hausdächern aus. Als Folge der Überschwemmungen sind über 400 Menschen ums Leben gekommen. Fast eine Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen und in Notunterkünften untergebracht werden. Viele Wohnhäuser, öffentliche Gebäude, Brücken und Straßen sind schwer beschädigt oder total zerstört. Viele arme Bauern haben ihr Vieh und ihr kleines Stück Land verloren. Hunderttausende Kinder, Frauen und Männer sind von der Außenwelt abgeschnitten. Viele haben alles verloren. Das ganze Ausmaß dieser Flutkatastrophe ist immer noch schwer zu ermessen.

Inmitten der schweren Zeit hat man auch viel mitmenschliche Liebe, Solidarität und großzügig helfende Hände erlebt. Ohne jegliche Unterschiede der Religionen, Konfessionen und Kasten haben die Menschen sich gegenseitig unterstützt und zueinander gestanden. Eine große Zahl von Menschen haben überall als spontane Helfer agiert. Zahlreiche Pfarrkirchen, Pfarrhäuser, Schulen, Tempel-Anlagen und Moscheen wurden auf einmal zu Notunterkünften für tausende Menschen.

Der Regen hat inzwischen nachgelassen. Aber die Sorge um den Wiederaufbau und die Angst vor Krankheiten beschäftigt die Menschen im Katastrophengebiet. Tausende Menschen warten noch auf Hilfe.

Ich möchte Sie von ganzem Herzen bitten, dass wir, die Pfarrei St. Ursula Oberursel/Steinbach, unsere Solidarität mit den betroffenen Menschen und ihren Familien zeigen und helfen, die schlimme Notsituation zu überleben.

Mir ist es sehr wichtig, dass unsere Spenden transparent und direkt bei den betroffenen Menschen ankommen. Deshalb möchte ich zusammen mit der Gemeinschaft der Schönstatt-Patres (56179 Vallendar, Berg Sion 1) unsere Hilfe direkt zu den Bedürftigen bringen. Ich kenne die Schönstatt-Patres gut, weil ich zu den Schönstatt-Paters gehörte. Weiterhin habe ich direkten Kontakt mit den Patres in Deutschland und in Kerala, Indien.

Die Schönstatt-Patres haben die Aktion „Kerala Flut Nothilfe“ schon ins Leben gerufen. Dadurch versuchen sie, die Bedürftigen in ihrer Umgebung in Indien direkt zu erreichen. Zuerst wollen sie den Betroffenen Nahrungsmittel und Medikamente bringen. Sie unterstützen Studierende, die alles verloren haben, damit sie ihr Studium fortsetzen können. Vor allem wollen sie die Menschen beim Wiederaufbau und der Reparatur ihrer Häuser unterstützen.

Die Patres versprechen uns: dass
- sie unsere Spenden direkt zu den Bedürftigen bringen
- sie uns danach davon berichten, was sie getan haben
- sie die Leute und Familien persönlich begleiten
- wir Spendenquittungen bekommen.

Geben Sie bitte bei der Überweisung ihren Name und ihre Adresse an, damit sie Ihnen die Spendenquittung zusenden können. Sie können Ihre Spende auch direkt in unseren Pfarrbüros abgeben.

Bankverbindung der Schönstatt-Patres:
Schönstatt-Patres International
IBAN: DE86400602650003161619
BIC: GENODEM1DKM
Verwendungszweck:
“Hochwasser – Father Xavier – St. Ursula Oberursel”

Ich danke Ihnen ganz herzlich im Voraus,


Father Xavier Manickathan


Pfarrei St. Ursula, Marienstraße 3, 61440 Oberursel, Tel.: 0617197980 14, Email: xavier@kath-oberursel.de